Codes haben wieder angefangen

So meine Lieben,

tut mir Leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. War zu sehr mit nichts tun beschäftigt...

Just kidding, aber ich hatte wie geschrieben bis gestern langes Wochenende. Und es war ja so toll! Am Anfang hab ich mir ein bisschen Sorgen gemacht, wegen Heimweh und so. Alle sind nach Hause gefahren und nur ganz wenige hiergeblieben. Der Kampus war wie ausgestorben. Aber dann hab ich mich daran gewöhnt, dass mal nicht überall irgendwer rumspringt, dass man mal nicht stundenlang zum Essen anstehen muss. Alles in allem war das Wochenende also echt schön. Sehr entspannt, hab so wenig wie möglich gemacht und Schule (wenn man das so nennen kann) einfach mal vergessen (obwohl ich ja immer noch in der Schule war im weiteren Sinne...) ach ja und ich habe ein paar Leute besser kennengelernt, mit denen ich vorher noch nicht so viel zu tun hatte. 

Naja, und dann hat heute der Unterricht wieder angefangen. Das Wochenende hätte ruhig auch länger sein können, jetzt gibt es keine Unterbrechung mehr bis ich dann Weihnachten nach hause komme (oh, wie ich mich schon freue!!).

Als ich heute aber wieder Codes hatte, sind mir zum ersten Mal glaube ich wirklich die Unterschiede zu Deutschland klar geworden. Abgesehen davon einmal, dass mir aufgefallen ist, dass alle meine Lehrer männlich sind, was ja in Deutschland eher die wenigsten waren, ist auch einfach die Mentalität ganz anders. Man lernt tatsächlich nur für sich, fürs Leben wenn man will, nicht für Noten.

Die Idee, die in Deutschland ja immer so hochgepriesen wird aber leider nicht wirklich realisiert ist hier selbstverständlich. Am Anfang war das alles ein bisschen seltsam für mich und ich glaube immer noch, dass ich noch ein bisschen brauche um mich daran zu gewöhnen, aber zum Beispiel der erste Test, den ich geschrieben hab. Chemie. Abgesehen davon, dass der Test nicht sonderlich schwer war, weil es ja der erste war, war es auch noch original der gleiche Test, den eine andere Gruppe mit dem gleichen Lehrer schon geschrieben und auch zurück gekriegt hatte. Man hätte dich also einfach alle Antworten schon vorher anschauen können. Dann war es dem Lehrer auch ziemlich egal, wie wir mit dem Test umgegangen sind. Zuerst hat er Zeitung gelesen und dann ist er einfach aus dem Klassenraum gegangen. 
Man hätte alles machen können, abschreiben, das Buch rausholen, mit seinem Nachbarn reden. Aber so was macht man hier halt einfach nicht. Auch Hausaufgaben schreibt man nicht ab. Und dann hab ich von dem einen Deutschen gehört, dass er als er einen Test nicht mitschreiben konnte, einfach den Test gekriegt hat, "zu hause" geschrieben und den dann abgegeben.

Funktionieren tut das ganze, weil die Noten, die wir kriegen, für nichts außer uns selbst zählen. Wir kriegen zwar jeden Monat Noten, aber ins IB fließen die nicht ein. Es kann zwar passieren, dass später irgend eine amerikanische Uni sagt, sie will meine Monthly Grades sehen bevor sie entscheidet, ob ich genommen werde oder nicht, aber wenn ich ein gutes IB habe, ist denen das auch egal. 

Acuh wenn man nicht zum Unterricht kommt. Das ist zwar nicht gut, ist dann aber halt so, man lernt ja für sich selbst. Wenn man meint, man tut das besser zu hause, dann ist das halt so.

Vielleicht klingt das nicht so anders, aber irgendwie ist das für mich ne Umstellung. Meine ersten Monthly Grades krieg ich auf jeden Fall am Montag, aber wirklich gespannt bin ich auf die nicht.

 

Okay, tut mir Leid, dass ich euch jetzt damit gelangweilt habe, aber was anderes. Am Freitag war ich noch einmal in Cardiff, und das Bild spricht eigentlich für sich:

 

 

Ganz liebe Grüße, die Rahel 

8 Kommentare 24.10.06 15:46, kommentieren

Fotos!!!

So, meine Lieben.

Da hab ich mir mal Zeit genommen, meine Bilder zu komprimieren und hochzuladen, damit ihr euch auch mal ein Bild von dem machen koennt, was ich hier so mehr oder weniger schreibe.

Werde versuchen, die Bilder ein bisschen zu erklaeren, ansonsten: Viel Spass beim Angucken!

 

Et voila, das ist das Schloss, wie ich es sehe, wenn ich von meinem Haus aus, oder wo auch immer zum Essen bzw. Assembly, Economics, irgendwelchen Treffen oder sonst was gehe.

Das Schloss andersrum. So sieht man es von hinten. Wenn ihr euch das Bild anguckt, stellt euch vor, ihr habt hinter euch eine Reihe von Gaerten, die alle auf einer unterschiedlich Hoehe sind und dadurch wie ein Treppe runter zur Seafront fuehren, eine Fotot davon, seht ihr unter dem vom Schloss.

Die Dininghall. Hier wird morgens, mittags und abends gegessen. Das Bild ist ziemlich schlecht, denn normalerweise ist die Halle voll mit Leuten und es sind auch nicht so viele Externe, sondern Schueler da.

Hmm... lecker. Ganz ehrlich. Das Essen ist okay - besser als in Pearson - aber da man jede Woche das gleiche vorgesetztkriegt, ist auswaertig essen der Himmer auf Erden.

Die akademischen Gebaeude, hier wird unterrichtet (ausser Wirtschaft und Geschichte, das ist im Schloss). Den Unterricht werde ich an dieser Stelle nicht genauer beschreiben, das mach ich spaeter, nur so viel: Jedem Gebaeude ist sozusagen eine Richtung zugeteilt, es gibt Languages, Sciences, Mathematics... Zwischen den Stunden muss man von einem Gebaeude zum anderen. In 5 Minuten. Ausserdem ueberziehen die Lehrer immer und dann soll man mal nicht zu spaet kommen!! Mein Mathelehrer schliesst zu Unterrichtbeginn puenktlich die Tuer ab, wer zu spaet kommt, darf draussen bleiben. Ich freu mich nicht gerade auf den Tag, da ich vor der Tuer stehe, in einer Stunde wird einem hier ja so viel beigebrahct, anders als ich es gewoehnt bin. Das musste ich erst mal lernen...

Last but least, meine Dormtuer:

Jetzt keine Zeit mehr.

3 Kommentare 18.10.06 18:56, kommentieren

Da meld ich mich schon wieder. Habe gerade nen Free Code. Kommt dadurch, dass ich die ersten Aenderungen an meinem Stundenplan vorgenommen habe. Geschichte wird jetzt durch Wirtschaft ersetzt, wenn das mal nichts ist. Kann leider gerade den Lehrer fuer Wirtschaft nicht finden, und da hab ich mir einfach mal frei genommen

Gestern war wieder ein National Evening. Ich glaub nicht, dass ich die schon erklaert habe, aber wir haben hier jeden Sonntag abend eine andere nationale Gruppe, die ihre Laender, Kulturen, Traditionen etc. vorstellt. Wenn ihr mich fragt, ist Sonntagabend die beste Zeit im College. Ich liebe diese Abende. Es macht Spass sich die Vorfuehrungen anzuschauen, Neues zu lernen und sich einfach nur freuen an den manchmal nicht so ganz ernst zu nehmenden Beitraegen.

Gestern war der Mittlere Osten dran. Es war wirklich toll. es wurde getanzt, gespielt, gelacht und der Israel-Palaestina Konflikt anhand von Keksen dargestellt. An diesen Abenden merkt man, warum man eigentlich hier ist, was das ausmacht, mit so vielen Nationen zusammen zu sein. Da vergesse ich das, was mich hier stoert. Und ich feru mich schon auf "meinen" Evening. Mitteleuropa. Deutschland, Niederlande und die Schweiz (aus Oesterreich gibt es niemanden). Ist aber erst im zweiten Term, also nach Weihnachten.

Anosnten hatten wir gerade Assembly, wie jeden Montag, alle moeglichen kleineren und groesseren Ansagen werden da gemacht. Das lange Wochenende steht vor der Tuer und das will vorbereitet sein. Ich denke, ich werde jetzt doch im College bleiben. Hatte erst ueberlegt, nach London zu fahren, aber da ich da Anfang November zu einer Konferenz ueber die Umwelt und was wir fuer sie tun koennen  fahre, bleibe ich jetzt wohl einfach hier. Wird ziemlich leer sein, weil alle Briten (und das sind ueber 80, von wegen total internationale Schule...) nachhause fahren und viele mitfahren um diese zu besuchen. Naja, kann aber auch mal nett sein, den Kampus fuer sich allein zu haben.

Da faellt mir ein (das ist jetzt eigentlich ziemlich unwichtig). Kennt jemand von euch Mattafix? Eine Band, die ich ziemlich gut finde. Der Saenger war am Wochenden hier, seine Schwester ist am College. Irgednwie sind solche Dinge immer lusitg, weil man nicht erwartet, solche Leute auf einmal hier zu treffen. Valentin (mein Co-Year aus Hamburg) hat ihm vorgeschlagen, er koennte hier ja mal spielen, wird er vielleicht machen. Naja, das nur so nebenbei.

Ansonsten werde ich mich jetzt mal zu ENglisch aufmachen und ueber Zeitungen, deren politischer Haltung und der politischen Haltung der Leser diskutieren. Eine ziemlich beruehmte Reporterin hier in England (ehem. Verfasserein der Tratsch-Kolumne einer Zeitung, mit der es die Bild niemals wird aufnehmen koennen) wird demnaechst in den Unterricht kommen und ueber Journalismus reden. Iste eine ehemalige Schuelerin.

Ach ja, und Valentin hat vor, Horst Koehler einzuladen. Irgendwie ist mir das alles su hoch...

3 Kommentare 16.10.06 12:09, kommentieren

Und taeglich gruesst...

So, da melde ich mich mal wieder. Und die Ueberschrift zeigt doch nur allzu gut die Vorzuege britischer Tastaturen...

Sitze gerade in der collegeeigenen Bibliothek und warte. Warte, dass jemand vorbei kommt und ein Buch ausleihen will. Spannenderweise passiert das nicht so oft. Anderthalb Stunden sitze ich schon hier und durfte immerhin schon ein Buch verleihen.
Das ganze nennt sich Library- Service.
Sitze hinter einem schicken Tresen und habe ein ganzes System zum Ueberblick ueber die viele Buecher hier unter meiner Kontrolle. Kriegt nur leider niemand mit.

So werde ich bis Weihnachten also jeden meiner Samstag Abende verbringen, von 7 bis 9, der Zeit in der niemand, aber auch wirklich niemand Interesse an Essays, Homework oder Studying hat, demnach auch niemand in die Biblithek kommt. Nun ja, aber wenigstens ich kann in der Zeit meine Hausaufgaben machen ,die Ruhe geniessen und mich fern von jedwedigen College Partys im Sosh'  fuehlen.

Ansonsten war ich heute in Cardiff. Es war toll. Endlich mal vom College wegkommen! Es klingt seltsam, aber es macht einen echt froh, endlich mal nicht mehr da sein zu muessen, wo man die ganze Zeit hinwollte. Natuerlich ist man auch in Cardiff nicht verschont. Selbst in einer 300 000 Einwohner Stadt trifft man AC Leute, aber immerhin sind es nur ein paar und man sieht auch mal andere Gesichter.

Bin einkaufen gegangen und - wer haette das gedacht - letztendlich hat es mich doch wieder nur zu H&M gezogen. Dafuer ist man dann im Ausland, um die Sachen zu kaufen, die man schon in Deutschland anprobiert hat.

Interessant war dabei, dass die Preise genau die gleichen sind, wie in Deutschland. Das Spassige dabei: Euro wird einfach durch Pfund ersetzt, alles andere bleibt gleich...

An sich ist aber Cardiff nicht wirklich anders als jede andere europaeische Grossstadt (Berlin natuerlich ausgeschlossen, das gibt's nur einmal ), hatte auch nicht die Zeit nach Sehenswuerdigkeiten zu schauen, weil mein "lack of clothes" da nunmal vorging.

Na gut, statt euch mit noch laengeren Beschreibungen unwichtiger Dinge zu langweilen, mach ich mich dann mal daran, Mathe zu lernen. Schreiben nen Test naechste Woche. Das witzige hier ist, dass ein Test 60 Minuten dauert... Aber das Thema ist einfach. Statistiken. Wahrscheinlichkeit kriegen wir erst in einem Jahr, und da sag mal noch einer was gegen's deutsche Bildungssystem.

Euch liebe Gruesse aus der leeren Library mitten im Jahrhunderte alten Schloss,

Die Rahel

1 Kommentar 14.10.06 21:29, kommentieren

Freitag der 13

Da melde ich mich schon wieder.

Eigentlich hab ich auch nichts besonderes zu sagen, nur dass ich grade vom surfen komme (und richtig surfen, nicht son schnödes windsurfen ) und jetzt gleich zu einer Lesung über Tibet gehe. Das ist doch AC wie man es sich vostellt. Erst erlesene Aktivitäten, die man nich überall machen kann und dann intelektuelle Diskussionen...

Danach ist wieder Sosh´ (das Social Centre), wo sich dieses Wochenende hoffentlich mal weniger die Kante geben und etwas besser kontrollieren können, was sie tun. Naja, Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an.

Ansonsten ist jetzt Wochenende und das ist gut, strengt doch schon ganz schön an das ganze hier...

Hoffe, ihr hattet schöne Ferien in Deutschland oder wo ihr sonst so seid. Habe meine Ferien nächste Woche. Also Ferien. Genauer gesagt Freitag frei. Das ist doch mal was, also beschwert euch nicht, dass eure Ferien vorbei sind.

Gut, muss jetzt los, mir das ber Tibet anhören, ich denke das wird ziemlich interessant. In der Induction (also den ersten zwei Wocehn Einführung) hatten wir auch ein kurzes Gespräch über Tibet, also offiziell, wo dann zwei Chinesen aufgestanden sind und meinten, sie müssen gehen, weil ihr Land beleidigt würde. Rausgegangen sind sie mit dem Satz "Tibet belongs to China!!!!!". Das ist war an sich kein UWC Verhalten, zeigt aber, was es bedeutet hier zu sein. Eben solche Diskussionen sind interessant und wichtig und darum muss ich jetzt los.

 Liebe Grüße.

2 Kommentare 13.10.06 19:44, kommentieren

Übergangslösung

So liebe Leute.

Leider ist das ja oft so, dass die Dinge nicht ganz so laufen, wie sie sollen, und das mit meiner Internetseite (www.rahel.eu) klappt leider nicht. Also nicht wirklich. Mit anderen Worten: bis ich die zahlreichen, unlösbaren Probleme doch gelöst habe, gibt es dann doch erstmal einen Blog. Das hat den Vorteil, dass ich regelmäßig Texte schreiben kann, Fotos hochladen kann und ihr sogar auch noch ins Gästebuch schreiben könnt. Dafür dann halt nicht handmade und Werbung in kauf nehmen. Hoffe, ihr könnt mir verzeihen.

Also gut. Hier also mein letzter Eintrag für meine Internetseite, den ich jetzt einfach hier veröffentliche.

 

10 Oktober 06

So. Jetzt sind es also 4 Wochen. Seit 4 Wochen bin ich nicht mehr zu hause, seit 4 Wochen befinde ich mich in diesem Traum, den ich immer noch nicht so wirklich begreife, seit 4 Wochen hab ich mich nicht wirklich gemeldet...
Ich kann nicht versprechen, dass ich das bessern werde, aber ich werd´s versuchen. Wenn ich es schaffe jeden dritten Tag eine kurzen Eintrag für das Tagebuch schreiben.

Aber gut, ich kann ja mal vesuchen, die letzten 4 Wochen zusammenzufassen, oder das zu schreiben, was jetzt anders ist, als vor 4 Wochen. Zuersteinmal: beim besten Willen, ich kann nicht sagen, wieviel Zeit in diesen 4 Wochen vergangen ist. das ist schwer zu beschreiben, und wahrscheinlich noch schwerer nachzuvollziehen, aber nein, ich fühle mich nicht, als wäre ich seit 4 Wochen hier. Ich bin eine Ewigkeit hier, aber erst vor sehr, sehr kurzer Zeit hergekommen.
Ich weiß, das klingt total dämlich, und ist es auch, aber ich weiß beim besten Willen nicht wie ich es sonst beschreiben soll. Die Zeit hier vergeht so schnell. In nullkomanichts ist eine Woche, ein Tag vorbei. Aber in dieser Woche, an diesem Tag, passiert viel mehr als "normal" wäre. Hier geht auch einfach alles viel schneller. Zum Beispiel die Leute aus meinem Haus. Ich habe das Gefühl, ich hätte sie schon vor Ewigkeiten kennengelernt, nicht erst vor 4 Wochen. Und dann kommt es mir so vor, als hätte ich mich doch erst gestern von meinen Freunden, meiner Familie in Deutschland verabschiedet.

Aber gut. Als ich heute früh aufgewacht bin, war das erste, das ich gedacht habe "4 Wochen", das zweite "Aua". Ohrenschmerzen, nicht zum Aushalten. Da muss ich noch erwähnen, dass ich seit ich hier bin sozusagen chronisch krank bin. Erkältung. Husten, Schnupfen, aber vor allem Halsschmerzen. In den letzten Tagen ist es schlimmer geworden, also bin ich zum Arzt gegegangen. Aber ich sag euch eins: geht nie nach Groß Britannien. Zumindest nicht wenn ihr vorhaben solltet krank zu werden. Das Gesundheitssystem hier kann man vergessen, umso mehr vergessen kann man das an meinem College. Aber gut der Rat viel zu Trinken und noch mehr zu schlafen, wenn man nicht schlucken kann, weil es wehtut, und nicht einschlafen kann, weil man da nur umso mehr merkt, was einem wehtut, scheint natürlich sehr weise, aber die Alternative sind nur Schmerztabletten. Das reicht, um egal welche Krankheit zu kurieren.
Naja, meine Ohren tun immer noch weh, in Anbetracht der Massen von Paracetamol, die mir die Krankenschwester eingeholfen hat (natürlich die Maximaldosis, jeden Tag. Aber hallo.), spür ich wenigstens nicht mehr hundertprozentig was da in meinen Ohren los ist.

Aber ich will euch nicht langweilen. Zusammenfassend sagen will ich noch: Heute bin ich angekommen. Das mag seltsam klingen, nachdem ich eben noch erklärt habe, ich wäre schon so gut wie ewig hier, aber es stimmt. Habe meine Wand über meinem Bett dekoriert. Mit Fotos zugeklebt wo auch nur ein Fleckchen übrig war und außerdem sowas wie mein Zimmer äh, meine Ecke, fertig eingerichtet. Außerdem habe ich heute meine DigiCam zugeschickt bekommen, das heißt, ab heute werden Fotos gemacht!!

Ansonsten ist noch zu berichten, dass ich meinen Service gewechselt habe. Nachdem ich mit dem Service, den ich ursprünglich unbedingt wollte dann doch auf einmal ganz furchtbar fand, habe ich das gemacht, das uns vorher ungefähr einhundert Mal als absolut, und wirklich absolut unmöglich erklärt wurde. Meinen Service gewechselt. Bin jetzt in EMC. Ein Service, in dem man ein Jahr Training hat, das Kletter, Kanufahren, Kayaking und, und beinhaltet und lernt diese Aktivitäten zu führen und im zweiten Jahr, dann Gruppenleiter für Kindergruppen ist, die auf den Kampus kommen. Das können ganz kleine Kinder sein, aber auch welche in meinem Alter. Mit Lernschwäche, körperlicher Behinderung oder einfach Kindergartengruppen. Außerdem wechsele ich meine Fächer. Statt Geschichte werde ich jetzt Wirtschaft belegen. Mal sehen.
Ach ja, und morgen schreibe ich einen Aufsatz. Wurde heute angekündigt. Hier gibt´s das mit einer Woche vorher nicht. Nett von meinem Deutschlehrer, oder?

Also gut, ich werde jetzt schlafen gehen, müde ist man hier sowieso immer und vielleich thält mich mein Ohr ja nicht allzu lange wach, wäre ja nett von ihm.
Euch alles Liebe aus dem viel zu kalten Wales und ich werd mich bemühen, öfter zu schreiben. Ach ja, und Fotos zu schicken!!


Die Rahel

4 Kommentare 11.10.06 19:53, kommentieren